
 | Das Junge Theater Bremen existiert seit 1992, ist Bremens Off-Theater - und zum wichtigsten Spiel- und Produktionsort der Freien Szene in Bremen, lt. "Anstoß"-Gutachten sogar das "entscheidende Gefäß für Freies Theater in Bremen" geworden. In den 15 Jahren seines Bestehens hat das Junge Theater in Bremen zahlreiche Spielstätten etabliert: Den Brauhauskeller des Bremer Theaters, die Spielstätte in der Friesenstraße Nr. 19., das "Tor 48" am Güterbahnhof, die Schwankhalle und die Stauerei in der Bremer Überseestadt. In den vergangenen Jahren sind zunehmend Stadtbespielungen und Präsentationsformate auch jenseits der klassischen Bühnen in den Zentrum der Arbeit des Jungen Theaters gerückt.
Das Team des Jungen Theater Bremen, das ohne festes Ensemble mit freien Künstlern aller Sparten arbeitet, produziert pro Spielzeit fünf Eigenproduktionen, Schwerpunkte liegen dabei im zeitgenössischen Schauspiel und in Uraufführungen junger Autoren. Die bundesweite Vernetzung wird durch Koproduktionen mit anderen Ensembles und überregionale Gastspiele verstärkt.
Zahlreiche Gastspiele internationaler Freier Theater in Bremen und die Funktion als Uraufführungstheater im Bereich Chanson, Comedy und Kabarett bilden einen wichtigen Input für die Bremer Kulturlandschaft.
Zentrum der Arbeit ist die wache Wahrnehmung und zeitgemäße Abbildung von Welt und Alltag, politisch phantasievoll und künstlerisch innovativ. Wichtig sind dem Ensemble zur eigenen Entwicklung und als Input für die Bremer Szenen stets die maßstäbliche Innovation auch durch externe Künstler sowie die interdisziplinäre und spartenübergreifende Zusammenarbeit - verbunden mit dem Ziel, die Performing Arts einem breiten Publikum nahe zubringen. Musik (-theater), Literatur, Film und auch journalistische Arbeitsansätze sind also wichtige Bestandteile des Spielplans. In Kooperationen mit der Bremer Literaturszene, Stadtgrün Bremen und dem Zentralkrankenhaus Ost, Medienpartnern und Musikveranstaltern entstehen interdisziplinäre Reihen und innovative Festivals wie z.B. "BeHinderungen", "Rausch Sucht Lust", "HörZu : Zeichen & Wunder", die Stadtbespieung "freiRäumeN" oder das "Theater für alle: give as much as you can!".
Seit dem Jahr 2000 hat sich das Junge Theater Bremen als "mobiles Theaterlabor" intensiv mit der Bespielung verschiedenster Locations im Stadtraum - eines Parkhauses, eines Supermarktes, eines Autoscooters, von Wohnungen und Kneipen - beschäftigt und sich für eine strukturelle Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Freien Theaterszene eingesetzt.
Nach 15 Jahren will das Junge Theater Bremen in der Spielzeit 2008/09 einen neuen Namen etablieren und Produktions- sowie Präsentationsformen einführen, die seiner gewandelten Bedeutung als städtisches Kulturlabor Rechnung tragen.
Eine alte Homepage des Jungen Theaters Bremen finden Sie HIER - Diese Homepage wird nicht mehr aktualisiert.
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