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Schwankhalle meinung@schwankhalle.de 07.05.2010
55
danny
Interessant

Interessant, wie vehement hier ein letztlich x-beliebige Kneipe, in der fast nie jemand saß, verteidigt wird gegen eine Nutzung, die niemanden von denen betrifft, die da nie saßen ... :-) - Wirkt ein bisschen so wie eine Demonstration für Badewetter im November!



54
robert
nix mit wohlfühlen

naja für ein experiment finde ich diese box echt übertrieben! ich dachte eigentlich mann soll sich in einem haus wohlfühlen wo mann zu gast ist? aber ganz ehrlich fühlt ihr euch jetzt dort wohl so ganz ohne plfanzen,ohne sicht nach draussen, dieses beengendes gefühl zwischen tresen und dieser \"nichtschönen\" box? ...

was denkt ihr mit dieser box zu erreichen??.... weniger publikum? weniger getränkeumsatz? weniger athmosphäre (die hatte das foyer mal )

...mann hätte das ganze foyer viel schöner einrichten können eine schäne lounge unter der treppe ein paar nette sitzgelegenheiten, wo man gemütlich sitzen kann und sich miteinander unterhalten kann ,nette leute treffen usw ....

ich hoffe das ihr aus diesem riesen fehler was gelernt habt, denn sowas sieht ein laie das das nicht lange gut gehen kann ....

lg robert



53
joss
hängen?

Ich frag mich gerade, warum hier alle auf Ihr Recht zum \"hang out\" bestehen? Dazu geh ich doch nicht ins Theater oder Konzert! Rumhängen (und besser essen) kann ich doch in viel schöneren, geeigneteren gastronomischen Betrieben. Im Theater, Konzert, Lesung will ich sehen, hören, kommunizieren, Ruhe haben. Das kann allerdings auch im neuen Foyer noch ausgearbeitet werden.



52
Alessio Castellacci
Box

hello,
to be very honest,
i think the Schwankhalle is a wonderful venue,
with a really nice cafeteria to hang out in the after-shows.
That said, I think the new box is an absolutely monstrous and useless construction,
whose only result will be to create a claustrophobic space, in which people won\'t feel invited to stay in
for a drink. I wouldn\'t spend not even a minute in that thing.
On my very subjective and undiplomatic point of view, it is a brilliant way to waste loads of money.

kind greetings
Alessio Castellacci



50
arminbiermann@gmx.de
Foyer Schwankhalle

Ich bin seit Jahren regelmässig Gast und der Schwankhalle. Ich habe mich dort immer wohl gefühlt, bis auf einmal diese, für mich viel zu grosse Installation aufgstellt wurde. Ich finde, das für einen Zeitraum, von ein paar Wochen ganz ok. Als Dauerzustand finde ich diese Boxen beengend! Ich habe mich im Foyer der Schwankhalle ohne Boxen deutlich wohler gefühlt. Ich fände es gut, wenn die Installationen in einem passenderen, grösseren Raum aufgestellt würden. Im Foyer der Schwankhalle sollten sie meiner Ansicht nach wieder abgebaut werden.


51
Jackie
RE: Foyer Schwankhalle

vielleicht ein bisschen groß, ja. Und es ist natürlich nicht geeignet als gemütliche Kneipe oder so. Aber die Halle hat ja jetzt auch tagsüber zu. Lohnt sich wohl nicht. Aber für die Vorstellungen und Konzerte abends finde ich das schon gut so wie es ist. Man hat mehr Ecken als vorher, an denen man stehen oder sitzen und sich unterhalten kann. Und man kann auch einfach mal im Programmheft lesen. Vorher hatte man ja dauernd einen Nachbarstuhl im Kreuz oder stand dazwischen total im Gedrängel. Vielleicht könnte man die Wände ja noch irgendwie unterschiedlich gestalten.





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Schultheaterfestival
Danke

Uns hat es sehr gut gefallen in der Schwankhalle. Das Foyer konnten wir sehr gut nutzen, weil es ganz verschiedene Möglichkeiten für Gespräche und Ausstellung und Gruppenarbeit gab. Das Essen und das Trinken waren sehr gut und es ist sehr schön, dass nicht alles so \\\"etepetete\\\" bei Euch ist wie zum Beispiel im Goethetheater. Vielen Dank, dass wir bei Euch zu Gast sein durfen!




48
Robert Bell
New Foyer

My personal opinion:

I don\'t know the concept behind the box in the foyer but I do know that, what before was a welcoming open space, has become a claustrophobic crowded dimly lit area.
I think as an experiment it\'s valid but practically speaking personally I prefer the previous set up...

Thanks,

Robert



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Katja Barloschky
Intim! Experiment!

Übrigens: ich finde Kiste und Dreieck im Foyer erstmal cool (schön entworfen und gebaut!), zweitens verwirrend in der Aufmerksamkeitsökonomie (mensch sitzt drin und kriegt echt nix mehr mit von \\\"draußen\\\", richtig beruhigend, intim, gesprächsorientiert - aber eben auch nix mehr mit \\\"gesehen werden\\\"), und wahrscheinlich keine langfristige Dauerlösung, aber ein gelungenes Experiment!



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tina
Hey, ich finds geil,

08.04.2010
Hey, ich finds geil, den neuen CLub zwischen den Sälen. War grad zum zweiten Mal da, bin beeindruckt, wie verschieden die Kiste nutzbar ist und freu mich auf weitere Begegnungen, die so viel natürlicher werden, als in der klassischen Bühnensituation (oder der Standard-Kneipensituation, mit der vorher alles vollgestellt war). Einmal Disco-Live-Party am Sonntag und heute Imbiss: geil! Ich find es super, dass Ihr immer mal was Neues ausprobiert. Wer weich sitzen will, kann ja immer noch ins Theatro gehen oder eine andere Kneipe seiner Wahl. Das ein Künstlerhaus was anderes probiert, finde ich super - solang es Bier und Kaffee hat :-)



45
dennis
oh mann

05.04.2010
oh mann was habt ihr denn da für einen sch... produziert? wie kann mann nur das foyer so verunstalten keiner fühlt sich mehr wohl dort.echt schade .... macht werbung wenn ihr es wieder weggerissen habt dann komme ich wieder vorbei !bis bald ein sehr enttäuschter gast


moin schnaselmeyer@gmx.de 02.05.2010
Guten Tag
was ist das denn für ein
Schwachsinn im Foyer?
Wo sollen sich die Besucher nach
Veranstaltungen austauschen?
Wo sitzen?Etwas trinken?
Blödsinn...

SM
jambo la@la 19.04.2010
interessant: 1 jahr keine einträge hier zu nix. und dann plötzlich ereiferungen über was neues zwischen unwirtlichen glaswänden. das neue konzept scheint aufzugehn, soryy. :-)


klara klara@yahoo.de 19.04.2010
Was soll bloß diese Bushaltestelle im Foyer ? Einfach mal den Raum verschandeln toll!! Gesprächsstoff für das unsinnigste Projekt in Bremen ??

Ja hat sicherlich hingehauen. Glückwunsch !

Achja, ich hörte negative Meinungen über das Projekt unterliegen der Zensur
Ob das und das Projekt eine gute Werbung für die Schwankhalle ist mag bezweifelt werden.

Hallo Klara mit der nicht funktionierenden Maiadresse! - "gehört, es wird zensiert" - na, dann setzt man das mal eben in die Welt. Dabei steht die hier eingetragene Kritik doch unübersehbar hier. Und wir haben sie sogar noch auf die Startseite gehoben:
Da.. ... nix zensiert.




Katja Barloschky 19.04.2010
Übrigens: ich finde Kiste und Dreieck im Foyer erstmal cool (schön entworfen und gebaut!), zweitens verwirrend in der Aufmerksamkeitsökonomie (mensch sitzt drin und kriegt echt nix mehr mit von "draußen", richtig beruhigend, intim, gesprächsorientiert - aber eben auch nix mehr mit "gesehen werden"), und wahrscheinlich keine langfristige Dauerlösung, aber ein gelungenes Experiment!

tina presse@yahoo.com 19.04.2010
Hey, ich finds geil, den neuen CLub zwischen den Sälen. War grad zum zweiten Mal da, bin beeindruckt, wie verschieden die Kiste nutzbar ist und freu mich auf weitere Begegnungen, die so viel natürlicher werden, als in der klassischen Bühnensituation (oder der Standard-Kneipensituation, mit der vorher alles vollgestellt war). Einmal Disco-Live-Party am Sonntag und heute Imbiss: geil! Ich find es super, dass Ihr immer mal was Neues ausprobiert. Wer weich sitzen will, kann ja immer noch ins Theatro gehen oder eine andere Kneipe seiner Wahl. Das ein Künstlerhaus was anderes probiert, finde ich super - solang es Bier und Kaffee hat :-)

dennis presse@gmx.de 19.04.2010
oh mann was habt ihr denn da für einen sch... produziert? wie kann mann nur das foyer so verunstalten keiner fühlt sich mehr wohl dort.echt schade .... macht werbung wenn ihr es wieder weggerissen habt dann komme ich wieder vorbei !bis bald ein sehr enttäuschter gast

jo jo@dot.de 23.12.2009
hm??
pepe delabar --- 14.04.2009
Rezension zu
„Oben aufm Berg“ – Mit Stephan-Remmler-Songs auf der Suche nach dem Schatz der verlorenen Gefühle.

Begeisterung! Und was löst dieses Stück noch aus? Begeisterung!

Sicher gibt es dankbarere Figuren der Pop-Geschichte, denen zu Ehren man ein Theaterstück schreiben könnte, als Stephan Remmler. Zahlreiche Haudegen deutscher Popkultur deren schauspielerische Hommage Kritikern (wie auch Zuschauern) allerorten und im rechten Alter fast schon automatisch so einige verzückte Jauchzer entlockt hätte. Nicht so beim Remmler, den der „Spiegel“ zu recht den Gottvater der Neuen Deutschen Welle nannte. Immer schon schrieb und sang er seine Lieder mit einem gedachten aber überdeutlichen Augenzwinkern – und erntete dennoch regelmäßig Kritik und Vorwürfe.
Ob man ihm 1984 unterstellte, er verharmlose das Wettrüsten der Supermächte oder ihm über zehn Jahre später eine Banalisierung von Kinderprostitution zur Last legte („Schweinekopf“) – Stephan Remmler war stets jemand, der seiner Linie treu blieb, wo auch immer diese verlaufen sollte und selbst wenn das bedeutete Lieder zu schreiben, die durch ihren Schlager-Charakter von alteingesessenen Trio- und NDW-Fans als Verrat empfunden wurden. Doch eines sei gesagt:
Ganz gleich, ob man ein Liebhaber des Remmler’schen Gesamtwerks ist oder nur zu bestimmten Songs beschwingt mit dem Fuß wippt: Bei Carsten Werners „Oben auf dem Berg“ hört man von der ersten bis zur letzten Note nicht auf mit dem Wippen. Was auf der von Youdid Poppe bewusst bescheiden ausstaffierten Bühne im neuen Saal der Schwankhalle Bremen an Raffinesse, Wortwitz und auch musikalischem Können präsentiert wird, begeistert von Minute zu Minute mehr. Es ist nicht so, dass man den „Remmler“ nicht auch hätte vergurken können – aber das kleine Ensemble von „Oben auf dem Berg“ liefert hier eine außergewöhnliche Darbietung und beachtliche musikalische Interpretationen.
Wenn Denis Fischer, Carsten Sauer und Ralf Stahn das erste Mal in die Tasten respektive Saiten hauen, macht sich eine nicht nur musikalische Präsenz im Saal breit, die mitreißt. Hätten wir nicht gesessen, wir hätten getanzt. Besonders Fischer glänzt mit seiner vorsichtigen, über das Leben und seine Wegsteine stolpernden Rezitation der Figur Remmler. Wie er da so unbeholfen in den Pflichturlaub stolpert, Schnaps in Sankt Kathrein nieder macht um dann wieder wie besessen zu Mikro nebst Gitarre zu greifen – man möchte ihn retten, diesen Sonderling. Und irgendwie auch nicht.
Denn dann wäre die Musik zu ende und einer ist ja immer der Looser. Janine Claßen weiß ebenso zu leuchten, wenngleich weniger vordergründig. Und „leuchten“ ist wirklich der passende Begriff. Schaut man in diese enthusiastischen Augen, voller Begeisterung und Inbrunst, möchte man mitziehen und dem emotional überforderten und zurückweisenden Remmler kurzzeitig mal das Obergeschoss zurecht rücken. Erst als Claßen gegen Ende des Stücks den Glanz aus ihren Augen entlässt und abgeklärt in sich hinein starrt, wird klar, wie viel Power und Lebensfreude diese junge Schauspielerin ausstrahlen kann. Freude am Leben hat Günther Grollitsch oben auf’m Berg auch. Dabei wirkt er so souverän und spielfreudig, als hätte er nie etwas anderes gemacht denn den trinkfesten Berg-Weizner zu mimen, der seine Version von „Keine Angst hat der Papa mir gesagt“ (zusammen mit Claßen) in die Weite säuselt. Auch wenn im Publikum für Grollitsch der Beiname „der Brasilianer“ fiel, haben meine Begleitung und ich uns bestimmt für „Prince Charming“ entschieden. Mindestens.
Der zackige Gegenpart zur mädchenhaften Claßen wird von einer unglaubliche Beweglichkeit und tänzerische Sicherheit demonstrierenden Verena Fleißner dargestellt. Wenn Fleißner lauthals und mit Drilljargon die zierliche und etwas tapsige Claßen durch die Gegend scheucht bzw. zu sportlicher Ertüchtigung anhält, die dem chinesischen Staatszirkus alle Ehre machen würde, weiß man nicht, ob man Mitleid heucheln oder aus vollem Halse „weiter, schneller...“ rufen soll. Beide, Fleißner und Claßen, finde sich am Ende im Duett „Frauen sind böse“ und feuern noch mal eben das Augenzwinkern, das Remmler ausmacht, in die Zuschauermenge.
Zu guter letzt noch ein persönliches Highlight: Fischer, Grollitsch und Multiinstrumentalist Stahn schmettern „Das Leben liebt den der viel liebt.“ pathosschwanger aus vollem Halse. Denkwürdig. Stephan Remmler selbst hat das Stück nach eigenen Angaben sehr gut gefallen und er bewirbt es auf seiner persönlichen Internetseite auch fettgedruckt. Nicht dass es genau darauf angekommen wäre, aber: Mission erfolgreich, liebe Schwankhalle.

Wie bitte? Warum das Stück „Oben aufm Berg“ heißt? Na das fragen Sie am besten mal Stephan Remmler bei einer der Vorführungen in der Schwankhalle. Welcher der Akteure den Remmler gibt? Na alle!

Also mein werter Denis. Setz den Fiffi wieder auf, leg die Gitarre um und sing es uns ein weiteres mal: Rotkäppchen komm! Rotkäppchen komm!

pepe delabar
Timo - 07.04.2009
Tach zusammen!

Ich war gestern das erste Mal bei euch im Haus und absolut begeistert vom Remmler. Kompliment an alle Mitwirkenden, das Stück hat (meines Empfindens nach) die musikalische Stimmung meiner Jugend, die stark von NDW und besonders auch Stefan geprägt war, perfekt eingefangen. Besonders Ausstattung und Bühnenbild haben den verkrampften Glam der 80er und das Post-dadaistische Emotionschaos der neuen deutschen Welle wunderschön wiedergegeben und mich mit diesem Rahmen von der ersten Sekunde an in das Stück hineingezogen. Das Casting war ebenso gelungen, und die musikalische Umsetzung ist eine Plattenprägung wert. Ein toller, gelungener Abend! Vielen Dank dafür! Eine kleine Bitte zum Abschluss: Gibt es die Fotos, die zum Stück auf eurer Homepage existieren (oder auch gerne mehr), auch in etwas größer? Ich selbst fotografiere natürlich nicht im Theater, hätte aber gern ein paar Erinnerungsstücke. Oh, und falls es den Soundtrack zu kaufen gibt, schlage ich sofort zu.

Danke schön!
Timo
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