EIn Mädchen mit Kopfschmuck neben einer VR-Brille
Schmidt-Rohr / Hengst

Barbara
Schmidt-
Rohr:
Future Dreams

Video-Installation
16.12.
Freitag
19:00—22:00
17.12.
Samstag
19:00—22:00
Die Video-Installation hat eine Spieldauer von ca. 20 Minuten und läuft im Loop.
Das Ticket ist für beliebig viele Durchgänge am Veranstaltungstag gültig.

Solidarisches Preissystem: 5 / 7 / 10 €
Bremen Pass / Kultursemesterticket: 3 €
Keine weiteren Ermäßigungen.

Besucher*innen von »Verdrängen Verdrängen Verdrängen« erhalten gegen Vorlage ihres Tickets freien Eintritt in die Installation«

Nur Abendkasse.

Die Videoinstallation ist ohne Sprache, dauert 20 Minuten und läuft in Dauerschleife. Der Saal kann jederzeit betreten und wieder verlassen werden. Es stehen verschiedene Sitz- und Stehgelegenheiten zur Verfügung, Rollstuhlplätze sind vorhanden. Es kommen Verbildlichungen ökologischer Krisen vor, die bedrückend wirken können. Weitere Informationen zur Barrierefreiheit unserer Räumlichkeiten finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter ticket@schwankhalle.de oder 0421 520 80 70.

»Future Dreams« untersucht die Rolle neuer Technologien in der Kunst. In der Rauminstallation werden Videoportraits von 42 Kindern präsentiert. Ihre Blicke und Gesten scheinen, als seien sie in virtuellen Räumen und Spielen gefangen. Jenseits der algorithmischen Ordnungssysteme, die sich in den Choreografien und Anordnungen der Videos offenbaren, begibt sich das Publikum auf eine poetische Reise, in der von der ökologischen Krise und der Sehnsucht der nächsten Digital Native Generation nach zukünftiger Heilung erzählt wird.

Barbara Schmidt-Rohr ist freischaffende Künstlerin, Kuratorin, Choreografin und Dramaturgin. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politik in Heidelberg und Anfang der 80iger Jahre Tanz und Choreografie in Amsterdam und New York. Seit 1992 lebt sie in Hamburg und hat im Kontext des Künstler*innen Kollektivs »Tanzinitiative Hamburg« immer wieder neue Aufführungsformate entwickelt, die in der Begegnung von Künstler*innen verschiedener Genres generiert wurden. Dabei hat sie in zahlreichen lokalen und internationalen Kooperationen als Kuratorin und Dramaturgin gewirkt. In ihren eigenen Arbeiten realisiert sie aktuell Produktionen an den Schnittstellen von Choreografie, szenischer Installation, Videoart und dem Digitalen, mit wechselnden Ko-Autor*innen und Teams, in denen auch Kinder gleichberechtigt kollaborieren. Sie kombiniert digitale Themen mit einer eigenen ästhetischen Handschrift. Heraus kommen dabei Arbeiten, die eine große Nähe zur bildenden Kunst herstellen. Sie ist aktuell im Vorstand des Dachverbandes für die freien darstellenden Künste in Hamburg kulturpolitisch aktiv.

Credits

Konzept, Choreografie, Kamera: Barbara Schmidt-Rohr, Daniel Hengst
Performance: Kinder und Jugendliche aus Hamburg
Setdesign Installation: Marie-Luise Balzer
Videoschnitt: Jens Hasenberg
Sound: Iason Roumkos
Kostüme: Lanika
Make-Up: Ilona Klein
Dank an: Alle beteiligten Kinder und Familien

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, der Hamburgischen Kulturstiftung in Kooperation mit der PwC-Stiftung, dem Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von TakePart und der Gastspielförderung der BKM Hamburg, vergeben durch den DfdK.