Mamoru Iriguchi
What You See When Your Eyes Are Closed /
What You Don’t See When Your Eyes Are Open

Preview & Künstlergespräch

Preview Performance
23.9.
Freitag
18:00
Eintritt frei
Performance in englischer Sprache
Barrierefreiheit

Allgemeine Informationen zur Barrierefreiheit der Schwankhalle finden Sie hier.

Sehen und gesehen werden – darum geht es im neuen Performance-Projekt des Zoologen und Performance­künstlers Mamoru Iriguchi. Im Mittelpunkt stehen Cyclops, ein pelziges Monster, das die Welt zweidimensional sieht, und Mamoru, ein Mensch, der durch gleich vier Augen schaut.

Gemeinsam fragen sie, was »Liveness« heute bedeuten kann. Alle Beteiligten – Darsteller, Techniker*innen und Publikum – erleben buchstäblich völlig unterschiedliche Blickwinkel auf das Bühnen­geschehen. Vor der Uraufführung des Stücks, die im November in der Schwankhalle stattfindet, zeigen Mamoru Iriguchi und sein Team nach einwöchiger Residenz in der Schwankhalle, woran sie gearbeitet haben und laden zum informellen Gespräch über zoo­logische Theorien, Bild­hauerei, Popkultur und Accessibility.

Ein einäugiges Monster, ein performer auf dem Boden und Publikum
Anna Chaney

Mamoru Iriguchi lebt und arbeitet als Theater­macher und Performance­künstler in Edinburgh. In seinen Arbeiten kollidieren originelle DIY-Bühnenbilder und Kostüme mit verspielten Multimedia-Elementen. Der studierte Zoologe beschäftigt mit den Themen Sexualität und Gender und verbindet Evolutions­theorien mit Märchen und eigen­sinnigem Humor. Mamoru Iriguchis Stücke wurden u.a. in Großbritannien, Deutschland, der Türkei, Italien, Spanien, Irland, Portugal, Schweden, Dänemark, der Schweiz und den USA aufgeführt.

Credits

Künstlerische Leitung: Mamoru Iriguchi
Performance: Gavin Pringle, Mamoru Iriguchi
Dramaturgie: Harry Robert Wilson, Susanne Zaun
Kostüm: Alison Brown
Bewegungsregie: Suzi Cunningham