Eine Tänzerin mit Helm und Glitzeroberteil in dynamischer Pose
Marianne Menke

Kossi S. Aholou-Wokawui /
Helge Letonja /
Of Curious Nature:
Be-Greifen + Songs of Love and Bones

Tanz-Doppelabend
präsentiert von steptext dance project

steptext dance project Of Curious Nature Tanz
25.11.
Friday
8:00 PM
26.11.
Saturday
8:00 PM

18 € / 10 € ermäßigt
Bremen Pass 3 €
Kultursemesterticket kostenlos ab 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn im Vorverkauf oder ab 15 Min. vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

Alternativ können Sie telefonisch oder per Email Tickets reservieren:
Tel 0421 520 80 70 (Mo, Mi—Fr 10:00 bis 14:00, auch AB) oder ticket@schwankhalle.de
Abholung an der Abendkasse bis spätestens 30 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Die Vorstellung dauert ca. 60 Minuten ohne Pause. Es kommen keine Dialoge vor. Der Publikumsbereich auf der Tribühne ist bestuhlt. Es gibt zwei Rollstuhlplätze, die nach Verfügbarkeit reserviert oder als Ticktet-Kategorie im Onlineshop und an der Abendkasse ausgewählt werden können. Die Schwankhalle ist »barrierefrei« (nach DIN 18040-01). Dies betrifft den Zugang zum Foyer, in den Alten und Neuen Saal sowie zu den sanitären Einrichtungen. Alle Veranstaltungsräume der Schwankhalle sind ebenerdig und stufenlos erreichbar. Weitere Informationen zur Barrierefreiheit unserer Räumlichkeiten finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter ticket@schwankhalle.de oder 0421 520 80 70.

Mit »Be–Greifen« präsentiert Of-Curious-Nature-Tänzer Kossi S. Aholou-Wokawui (Togo/Bremen) eine Soloarbeit, die sich mit der kolonialen Vergangenheit zwischen Bremen und Togo auseinandersetzt. Wie können die Vorfahren, deren Masken und Artefakte in deutschen Museen lagern, durch den heutigen Körper befreit werden und im Tanz erzählen? Aholou-Wokawui nähert sich dem wichtigen Thema in Form der körperlichen Verarbeitung durch Trance, mit tänzerischer Tiefe, Leichtigkeit, Eleganz und Vehemenz gibt er den Vergessenen ihre Stimme. Der Tänzer vereint west-afrikanische und europäische Elemente in seiner Choreografie und eröffnet tanzend einen längst überfälligen Dialog.

Die Erfolgsproduktion »Songs of Love and Bones« fordert augenzwinkernd zum Hinterfragen gelernter Rollenbilder auf, wenn OCN in tänzerischer Intensität zu den Lovesongs vielschichtige, auch überraschende und abgründige Facetten der Liebe auffächert. Vom frühlingshaften Erwachen bis hin zu dunklen Seiten komplexer Beziehungsmuster bewegen sich die Tänzer*innen zu Evergreens und Neuentdeckungen von Love Songs. Mit ihren ausdrucksstarken und individuellen Tanzsprachen und in der besonderen Kombination mit populärer Musik der Genres Jazz, Soul und Pop erreichen sie nicht nur das tanzbegeisterte Publikum, sondern öffnen auch einen unmittelbaren Zugang für all jene, die bislang noch kaum Berührungspunkte hatten. In feingezeichneten Soli und Duetten werden Brüche und Verletzlichkeiten entlarvt, Sehnsüchte bloßgelegt und Innerlichkeit nach außen gekehrt. Der Tanz wird zum Zwiegespräch der Körper mit den Songs, und die ausdruckstarke individuelle Interpretation der Tänzer*innen ermöglicht im Auffächern zwischenmenschlicher Gefühlswelten ein tiefes Miterleben.

Credits

BE-GREIFEN
Choreografie und Tanz: Kossi Sébastien Aholou-Wokawui
Musik: Arvo Pärt (Spiegel im Spiegel)
Kostüm: Kossi Sebastien Aholou-Wokawui
Maske: Ilka Renken
Foto: Marianne Menke

SONGS OF LOVE AND BONES
Konzept und Choreografie: Helge Letonja
Choreografische Assistenz, Trainingsleitung: Keith Chin, Paul Pui Wo Lee
Tanz: Kossi Sébastien Aholou-Wokawui, Dori Yen Chu Ku, Myles Langston Hunter, Noémie Larcheveque, Andrea Scarfi, Alice Zucconi
Dramaturgie: Anke Euler
Licht: Michael Doepke, Kelly Alvarez
Kostüme: Rike Schimitschek
Foto: Marianne Menke
Produktion: steptext dance project, Landerer&Company

Of Curious Nature/TanzRAUM Nord wird unterstützt durch Bureau Ritter/TANZPAKT RECONNECT und die Absolvent:innen-Förderung DIS-TANZ-START des Dachverband Tanz Deutschland, beides gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR Hilfsprogramm Tanz; sowie vom Senator für Kultur Bremen.

Die Produktion Songs of LOve and Bones wurde gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Senator für Kultur Bremen, Theater Bremen, Stiftung Niedersachsen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung.